Wissenswertes

Verrückte Hochzeitsbräuche: Nichts kann die Nummer 1 toppen

Aberglaube und Bräuche gehören schon seit jeher zur Menschheit dazu. Doch den Höhepunkt an Skurrilität erreicht diese menschliche Eigenschaft bei Hochzeiten. Was sich über Jahrhunderte und Ländergrenzen hinweg an verrückten Hochzeitsbräuchen angesammelt hat, lest ihr hier.

Top 5: Die Hochzeits-Bekleidung

Das ist wohl der gängigste Brauch bei Hochzeiten: Die Braut sollte etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen. Wie wäre es etwa mit einem blauen Schal?

Top 4: Verrückte Hochzeitsbräuche aus Deutschland – Wohnung des Brautpaares „herrichten“

Streiche gegenüber bleiben auch den Hochzeitsbräuchen nicht aus: So wird die Wohnung des Brautpaares einer ganz besonderen Behandlung unterzogen. Einige der Hochzeitsgäste schleichen sich dann während der Feier zur Wohnung des Paares, um diese „herzurichten“. Und das am besten so, dass das Brautpaar noch einiges zu tun hat, bevor sie in die Hochzeitsnacht starten darf. Überall sind dann Luftballons und Konfetti verteilt, gefüllte Plastikbecher stehen auf dem Boden und der Treppe, Trockenerbsen auf dem Bett: Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Top 3: Verrückte Hochzeitsbräuche aus slawischen Ländern – die Braut muss erst gekauft werden

In slawischen Ländern wie Russland oder Bosnien darf die Braut nicht einfach geheiratet werden. Erst muss der Bräutigam sie von der Familie abkaufen. Hierfür steht die Braut auf der Türschwelle des Elternhauses, alle Hochzeitsgäste versammeln sich vor der Haustür und es wird wild geboten, sodass der Bräutigam am Ende eine horrende Summe zahlen muss, um seiner Braut endlich das Ja-Wort geben zu dürfen. 

Top 2: Der Vater bespuckt die Braut 

Verrückte Hochzeitsbräuche aus Kenia: Was sich vorerst weniger appetitlich anhört, hat einen gutgemeinten Hintergrund: Der Brautvater einer Massai spuckt mit Milch auf die Braut. Das soll nach ihrem Glauben die Fruchtbarkeit steigern. 

Top 1: Eine Hochzeit, die Jahre dauert

Die Top 1 der verrückten Hochzeitsbräuche kommt aus Südafrika: In manchen Ländern wird sich heute verlobt und morgen bereits geheiratet – fertig. Und das ist gar nicht mal so schlecht, wenn man überlegt, was für ein Stress eine Hochzeitsplanung dann doch immer mit sich bringt. Und diesen Stress über mehrere Jahre tun sich Südafrikaner an. Hier ist der Prozess nämlich nicht ganz so einfach. Es wird Jahre gebraucht, bis die Eheschließung vollzogen ist. Über Jahre hinweg wird verhandelt, was die Braut für eine Vergütung erhält. Erst dann findet eine Separation statt, in der die Braut sich auf die Ehe vorbereitet. Danach erst kommt es zur zeremoniellen Hochzeit. Letztendlich wirklich verheiratet sind die Brautpaare aber erst, wenn das erste Kind geboren ist.

Nach diesen ganzen verrückten Bräuchen, bleibt man doch lieber beim Polterabend und Herzen zerschneiden.

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